Journaille

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 16.10.19


Zuerst ließ das ZDF Monika Lazar als scheinbar ganz gewöhnliche „Kundin“ als Beweis dafür auftreten, die Kunden des Leipziger Bio-Supermarkts stünden hinter der Entscheidung von Biomare-Geschäftsführer und Grünen-Mitglied Malte Reupert, die Hirse eines AfD-Politikers nicht mehr anzubieten. Wäre diese Hirse noch im Sortiment gelistet, liefe sie Gefahr, diese versehentlich zu kaufen, aber „AfD-Hirse“ wolle sie nicht essen.

Was das ZDF verschwieg: Monika Lazar ist keine gewöhnliche Kundin, sondern sächsische Bundestagsabgeordnete der Grünen und als solche der führende Kopf der Grünen im „Kampf gegen Rechts”.


Nach zahlreichen Fragen und zum Ausdruck gebrachter Empörung in den sozialen Medien löschte das ZDF den Bericht – verschämt und lautlos. Kleinkinder glauben auch, man sähe sie nicht, wenn sie sich die Augen zuhalten.

Nun ist das Video wieder online. Beschämt korrigiert.

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... t-lautlos/

Es ist erfrischend wie unsere aktuelle Kamera, ähm, ich meinte der Schwarze Kanal, verdammt – wieder falsch, das öffentlich-rechtliche Qualitätsfernsehen, hier das Z D F, mit dem zweiten sieht man einfach „besser“, also dass was die Meinungsjournalisten so wollen dass man sieht – die Fakten sauber aufarbeitet, filtert und RICHTIG darstellt.

Bedauerlich dabei ist, dass der faschistisch-imperialistische Feind, der rääääääächtz steht, hier in unerträglich widerwärtiger, abstossender, hetzerisch-verleumderischen Weise die WAHRHEIT (TM) verdrehen will.

Natürlich ist eine harmlose Bundestagsabgeordnete auch Kundin! Jawoll! Die Frau hat nur gesagt was alle, ja ALLE, zu denken haben, ähm, ich meinte, denken… so jetzt ist es richtig.

Wie können Sie es wagen, Sie dunkeldeutschbraunlicher Spalter, solche unnötigen, falschen, boshaft verdrehten Informationen in den Raum zu stellen?
Und überhaupt, wie soll sich der Z D F Qualitätszuschauer denn richtig anleiten lassen, wenn dann solch üble Verdrehung der Wahrheit erfolgt.



neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 19.10.19



Die es bei keiner verstörenden Attacke eines „psychisch gestörten“ Asylbewerbers, bei keinem islamistischen Terrorangriff und bei keinem kaltblütigen Mord durch einen Migranten geschafft hat, zeitnah auch nur ein Wort darüber zu verlieren, geschweige denn sich irgendwo blicken zu lassen. Die ein Jahr brauchte, um mit den Angehörigen und Opfern des Terroranschlags vom Berliner Breitscheidplatz zu sprechen, aber keine Sekunde verlor, als es um den Anschlag auf eine Moschee in Dresden oder den Terror von Halle ging. Die nicht realisiert, daß sich immer mehr Bürger von der Kanzlerin wie Menschen zweiter Klasse behandelt fühlen.
Wenn die Süddeutsche schreibt, daß Ermittler im Fall von Limburg davon ausgehen, daß es sich um die „Aktion eines gestörten oder gescheiterten Menschen“ handelt, wieso trifft diese Bezeichnung dann nicht auch auf einen Mann zu, der sich dabei streamt, wie er im Kampfanzug Bomben an einer Synagoge plaziert, Menschen willkürlich erschießt und für alles den „bösen Juden“ verantwortlich sieht? Der so überzeugt von seiner gestörten Ideologie ist, daß er jedem bereitwillig von seinem Motiv erzählt.
Wieso werden bei manchen Tätern in atemberaubender Schnelle und ohne jedwede Untersuchung durch einen Amtsarzt öffentlich psychische Krankheiten diagnostiziert? Wieso wird jemand, der mit einem Kampfmesser auf eine Synagoge zugeht und dabei antisemitische Parolen von sich gibt, wieder auf freien Fuß gesetzt? Und selbst wenn all diese Männer, vom Bahnschubser von Frankfurt bis zum Amokfahrer von Limburg, psychisch krank sein sollten: Wie geht eine Gesellschaft mit Hunderttausenden Asylbewerbern um, von denen offensichtlich eine große Zahl nicht nur kulturell überfordert und desillusioniert, sondern durch die Erfahrungen im Heimatland auch bisweilen schwer traumarisiert ist?

https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... igotterie/

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 20.10.19



Tagesschau zeigt antifaschistischen Hitler-Grüßer als Beispiel für die Gefahr von Rechts
https://vera-lengsfeld.de/2019/10/17/ta ... on-rechts/
Wer noch nicht wusste, dass die Relotiusse auch in den von uns bezahlten Öffentlich-Rechtlichen sitzen, wurde von der Tagesschau am Dienstag, dem 15.10.2019 eines Besseren belehrt. Sie zeigte einen längst gerichtsfest entlarvten Antifanten als Beispiel für die Gefahr von Rechts.
Tagelang wurde das Publikum im August 2018 auf allen Kanälen mit den Bildern von diesem verwahrlost aussehenden Mann beschickt, der offenbar für jede Fernsehkamera den Hitlergruß zeigte und als Beleg für rechtsradikale Aufmärsche in Chemnitz benutzt wurde. Nebenbei posierte dieser Mann auch als „bester Freund“ des ermordeten Daniel Hillig.

Obwohl in den sozialen Medien fast sofort Hinweise auftauchten, dass dieser Mann der Antifa zuzurechnen ist und auf manchen Bildern sogar sein RAF-Tattoo sichtbar war, ignorierten das unsere Qualitätsmedien. Stattdessen gingen die Bilder vom Hitlergrüßer um die ganze Welt und diskreditierten Chemnitz global.

braves Bürgerlein
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Re: Journaille

Beitrag von braves Bürgerlein » 24.10.19



„ ... der Unterschied zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung war noch nie so groß wie heute.“

„In einem freien Land ist die Aufgabe der Medien, die Kontrolle der Regierung. In einem unfreien Land ist die Aufgabe der Medien, die Claqueure der Regierung zu sein ...“

braves Bürgerlein
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Re: Journaille

Beitrag von braves Bürgerlein » 08.11.19

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Nachdem bekannt wurde, dass bei den grünen Bundestagsabgeordneten Claudia Roth und Cem Özdemir Morddrohungen eingegangen sind, die mutmaßlich aus einem rechtsextremen Milieu stammen, hat Innenminister Seehofer eine "hochproblematische Verrohung unserer Gesellschaft" beklagt. Der Vorfall schaffte es an zwei Abenden in die Hauptnachrichten der Tagesschau.

Als ein Eritreer in Frankfurt eine Mutter und ihr Kind vor den einfahrenden ICE stieß, beklagte Seehofer keine Verrohung der Gesellschaft. Als in Limburg ein allahlob deutscher Staatsbürger, wenngleich mit dem existenzveredelnden und in diesem Falle tunesischem Hintergrund, seine abtrünnige Ehefrau auf offener Straße mit einem Beil in Stücke schlug, beklagte Seehofer keine Verrohung der Gesellschaft.


www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 10.11.19



"AfD-Fraktion provoziert ...." provoziert??? Mehr als die Hälfte fehlt und lt. Gesetzt ist das Parlament dann nicht beschlussfähig. Wir werden hier permanent gegängelt mit unnötigen Gesetzen und Vorschriften, und dann wird es als "Provokation" bezeichnet, wenn jemand die Politiker daran erinnert, sich an das Gesetz zu halten! Gut dass die AfD da ist!!!

Bei Licht betrachtet muss festgestellt werden, dass es in diesem Fall möglich gewesen wäre mit 67 von 709 Abgeordneten Stimmen einen Beschluss zu fassen, mit weniger als 10% der Stimmen. Tja und jetzt kommt diese böse AFD daher und weist darauf hin, dass dies gegen die Regeln verstösst. Nein, ich bin entsetzt. Noch mehr entsetzt bin ich über die irreführende Titelzeile des vorangehenden Artikels.

Wenn zu wenige Abgeordnete im Bundestag sitzen um Beschlussfähig zu sein, dann provoziert die AFD nicht, sondern es ist ihre Parlamentarische Pflicht darauf hinzuweisen! Es wird doch sonst so akribisch darauf geachtet, das alles korrekt abläuft, gerade bei der AFD wird ganz besonders darauf gesehen! Mir stellt sich als Bürger die Frage, wie ernst soll ich denn einen Beschluss, oder gar die Abstimmung über ein Gesetz nehmen, wenn die erforderliche Anzahl Abgeordneter garnicht mehr da sind und ist so ein Verhalten eigentlich gesetzeskonform?

Warum ist es eine Provokation ist, einen offensichtlich nicht beschlussfähigen Bundestag an Beschlüssen zu hindern? Diese Aktion hätte eigentlich von geschäftsführenden Bundestagsvizepräsidenten ausgehen müssen.


www.welt.de/politik/deutschland/article ... r#Comments

Fakt ist: Unsere Regierung hat versucht, das "Energiewirtschaftgesetz" mit 133 Abgeordneten zu verabschieden. Eine Lehrstunde in Sachen Demokratie!

braves Bürgerlein
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Re: Journaille

Beitrag von braves Bürgerlein » 11.11.19

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Gegenattacke: Der Fälscher Relotius klagt gegen den Rechercheur Moreno
Der Reportagen-Erfinder und Ex-Spiegel-Redakteur Claas Relotius will jetzt den früheren Kollegen Juan Moreno zu Fall bringen. Der hat seinen Schwindel aufgedeckt und ein Buch darüber geschrieben.

Im Zuge seiner Retourkutsche will Relotius offenbar erreichen, dass dem Spiegel-Reporter Moreno gerichtlich verboten wird, in seinem neuen Buch („Tausend Zeilen Lüge. Das System Relotius und der deutsche Journalismus“) 22 Passagen nicht mehr zu verbreiten. Weil sie angeblich nicht der Wahrheit entsprechen. Spöttisch könnte man vorab fragen: Gibt es keine weiteren angeblichen Fehler? Lässt sich auf den anderen 263 Seiten des Buches rein gar nichts finden?

Nicht wenige linke Medienmacher würden dem Scharlatan, der sich Journalist nennt, wohl nur allzu gerne – wieder – glauben, wenn er mit steilen Behauptungen versucht, den „Whistleblower“ Moreno so zu diskreditieren, dass dessen Glaubwürdigkeit und damit auch seine wirtschaftliche Existenz womöglich auf Dauer erschüttert oder gar vernichtet werden.

Betrüger, Hochstapler und Aufschneider gab es und wird es immer wieder geben. Der wirkliche Skandal sind doch die Redakteure eines Mediums, das sich immer als besonders investigativ und kritisch gegenüber Allem und Jedem geriert hat, nur eben gegenüber den eigenen Positionen nicht. Dazu ein eitles und gegen jede Selbstkritik immunes journalistisches Establishment, das so einen Gauner mit Preisen überhäuft hat.
Relotius der Karl May der Merkel-Ära. Er schrieb nur, was die vetrräumten Deutschen lesen wollten.
Aber Mundus vult decipi, wie die Römer sagten, bzw. die Welt will besch….. werden.


www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... ur-moreno/

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 19.11.19



SOZIALMINISTERIUM KÄMPFT FÜR SPD-PRESSE
GroKo will Zeitungsverleger finanziell massiv unterstützen

www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/g ... rstuetzen/
Heimlich, still und leise sollen sollen die Verlage zukünftig bis zu 645 Millionen € an staatlichen Subventionen erhalten. Damit werden auch sie an die Kette staatlicher Zuwendungen gelegt - staatsferne Medien werden marginalisiert.
ARD und ZDF werden bekanntlich durch Zwangsgebühren finanziert, die von jedem Haushalt aufzubringen sind, unabhängig ob er die Programme nutzt. Mit der geplanten Subventionierung der Zeitungsverlage wird dieses Prinzip, Medien über die Finanzierung staatsfreundlich zu führen auch auf die privatwirtschaftlichen Verlage übertragen.
Wess Brot ich ess des Lied ich sing: Diese alte Volksweise soll zukünftig auch für Tageszeitungen gelten. Damit geben die deutschen Zeitungsverleger ein Prinzip auf, das sie bislang verteidigt haben: Die Staatsferne der gedruckten Medien. Sie begeben sich in den Einflussbereich der Politik, dem ARD und ZDF bereits verfallen sind: letztere über Gebühren, die von den Landesparlamenten verfügt werden und über Aufsichtsgremien. Jetzt sollen auch die Printmedien an die Kette der Subvention gelegt werden.

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