Weil Vorschlag von AfD kommt, sind Kinder gefährdet!

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kdheid
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Weil Vorschlag von AfD kommt, sind Kinder gefährdet!

Beitrag von kdheid » 15.06.18

Ausschuss Jugend und Soziales, 14.06.2018

Liebe Wolfenbütteler Bürger,

es ist wirklich eine Schande, dass zum Nachteil von Kindern in Kitas und zum Nachteil des Personals, ein AfD-Antrag abgelehnt wurde - nur, weil er von der AfD kommt! Anders ist es nicht zu erklären, dass die Korrektur eines einzigen Wortes "kann" nicht in "muss" vorgenommen wurde! Mit sichtbarer Zufriedenheit im Gesicht zeigte die Vorsitzende des Ausschusses, Frau Elke Wesche, nach der Abstimmung, dass ihr die Ablehnung eines AfD-Antrages offenbar wichtiger ist, als die Sicherheit der Kita-Kinder und die Sicherheit des Personals. Natürlich gingen alle Anwesenden davon aus, dass wir diesen Antrag stellten, weil - wie nachweislich geschehen! - die Zahl der infektiösen Krankheiten nach dem überfallartigen Zuzug von Asylbewerbern deutlich angestiegen ist. Überdies kamen Krankheiten nach Deutschland (Tuberkulose, Krätze, Flöhe...), die hier eigentlich längst ausgerottet galten!

Mit der folgenden Presseerklärung zeigen wir, dass uns das Wohl der Kinder am Herzen liegt und dass es uns vorrangig um deren Gesundheit geht. Uns hier politische Ziele zu unterstellen und sich somit gegen Kinder zu positionieren, ist typisch für die etablierten Parteien und sagt etwas über deren Charakter aus!

Hier die angekündigte PM, die (vielleicht) veröffentlicht werden kann:

Am 14.06.2018 wurde im öffentlichen Teil der Sitzung „Ausschuss für Jugend und Soziales“ unter der Vorlage 0120/2018 über die Beschussempfehlung zur Änderung der Kindertagesstätten-Satzung vom 05.06.1996 beraten.

Im § 2, Aufnahme, Abs. (5), wurde folgender Textvorschlag debattiert:

»Vor Aufnahme eines Kindes kann die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses über das Freisein von ansteckenden Krankheiten gefordert werden. Dies gilt insbesondere, wenn das Kind Kontakt zu anderen Personen mit Infektionskrankheiten (gemäß Infektionsschutzgesetz) hatte.«

Klaus-Dieter Heid, AfD-Ausschussmitglied und Fraktionsvorsitzender, erklärte hierzu, dass es sicher einfach sei, das Wort „kann“ durch „muss“ zu ersetzen, um einen bestmöglichen Schutz in der Kita zu gewährleisten. Aus Sicht von Heid ist es Teil der Verantwortung jeder Kita, für optimalen Schutz der Kinder zu sorgen, indem sich die betreffende Kita VOR Aufnahme des Kindes eine Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes vorlegen lässt.

Heid beanstandete, dass es unmöglich sein könne, dass die Kita-Leitung durch oberflächliche Inaugenscheinnahme des Kindes befähigt ist, den Gesundheitsstatus eines Kindes zu beurteilen. Die Kita-Leitung kann und darf keinerlei Diagnosen erstellen, zu denen eben nur ein Arzt berechtigt ist.

Die Zunahme an infektiösen Krankheiten, die eigentlich schon als „ausgerottet“ galten, erfordert einen bestmöglichen Schutz aller Kita-Kinder, aber auch des Betreuungspersonals. Tuberkulose, Krätze, aber auch Influenza, Scharlach, Windpocken, Masern, Mumps, Magen-Darm-Infekte sowie Flohbefall sind allesamt Krankheiten, die nur zum Teil „sichtbar“ sind, aber in jedem Fall nicht in eine Kita gehören!
Überdies ist eine zwingende Vorlage einer vollständigen Impfbescheinigung VOR Aufnahme in eine Kita zwingend erforderlich, wird aber von vielen Eltern ignoriert, bzw. nicht vorgelegt.

Dass der Ausschuss dem Antrag der AfD nicht stattgegeben hat, VOR Aufnahme auf ein Gesundheitsattest des Arztes zu bestehen und dieses zum Teil der neuen Kindertagesstätten-Verordnung zu machen, lässt sich nur damit erklären, dass es dem Aus-schuss wichtiger ist, einen AfD-Antrag abzulehnen, als das Wohl der Kinder und des Pflegepersonals in Kitas zu garantieren.

Die AfD hält dies für einen Skandal und bittet hierbei alle Eltern, dringend auf die kleine Änderung des Wortes „kann“ in „muss“ hinzuwirken. Der Schutz aller Kinder muss garantiert werden und die ohnehin knappe Personaldecke in Kitas erfordert zwingend, dass ein Gesundheitsattest VOR Kita-Aufnahme erforderlich ist!

AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfenbüttel
Klaus-Dieter Heid, Fraktionsvorsitzender

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